Diabetes ist eine chronische Krankheit, die entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert (Typ-1-Diabetes), oder wenn der Körper das produzierte Insulin nicht effektiv nutzen kann (Typ-2-Diabetes). In beiden Fällen handelt es sich um ernst zu nehmende Erkrankungen, die sorgfältig überwacht und behandelt werden müssen.
Diabetes ist weltweit als Gesundheitsbedrohung im Vormarsch. Im Jahr 2007 schätzte die ’International Diabetes Federation’, dass rund 246 Millionen Menschen auf der ganzen Welt an Diabetes erkrankt sind. Man geht davon aus, dass diese Zahl bis 2025 auf 380 Millionen steigen wird.
Diabetes ist inzwischen die vierthäufigste Todesursache in den meisten Industrienationen. Alljährlich lassen sich weltweit über drei Millionen Todesfälle auf Ursachen zurückführen, die mit Diabetes im Zusammenhang stehen.
Diabetes im Überblick:
Typ-1-Diabetes ist die häufigste Form, die bei Kindern und jungen Erwachsenen auftritt. Eine Insulingabe ist unerlässlich, um das Überleben der Patienten zu sichern.
Bei Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin und der Körper kann das ausgeschüttete Insulin nicht effizient nutzen.
Ist der Körper nicht in der Lage, Insulin zu verwerten, so führt dies zu einem höheren Glukosespiegel im Blut.
Wenn die Fähigkeit, Insulin zu verwerten abnimmt, kommt es zu einer Vorstufe des Typ-2-Diabetes, die als gestörte Glukosetoleranz bezeichnet wird.
Patienten, bei denen eine gestörte Glukosetoleranz diagnostiziert wurde, können den Beginn des Diabetes verhindern oder signifikant hinauszögern, indem sie mehr Sport treiben und sich gesünder ernähren.
Nur 50% der Menschen mit Typ-2-Diabetes wissen, dass sie diese Krankheit haben.
Zu den Spätfolgen des Diabetes zählen Herz-Kreislauferkrankungen, Sehstörungen, die (Notwendigkeit) nicht-traumatischen Amputationen und Nierenversagen.
Die zunehmende Verbreitung von Typ-2-Diabetes lässt sich auf eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren zurückführen:
Mangelnde Bewegung, schlechte Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht, Hypertonie und Rauchen sind alles Risikofaktoren, die zum Entstehen eines
Typ-2-Diabetes beitragen.
Man schätzt, dass rund 20% der erwachsenen US-Amerikaner das metabolische Syndrom haben.
Rund dreiviertel der Menschen, bei denen Typ-2-Diabetes diagnostiziert wird, sind übergewichtig.
Mit zunehmendem Alter wächst die Diabetesgefahr; die Krankheit betrifft aber zunehmend auch jüngere Menschen.
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