Bei Paaren mit nachweislich normaler Fruchtbarkeit liegt die höchste Empfängnisrate pro Monatszyklus anfänglich bei etwa 33%. Aber nach sechs Monaten erfolgloser Versuche liegt die Empfängnisrate nur noch bei etwa 5%.
Damit es zu einer Schwangerschaft kommt, müssen ein normales Ei und ein normales Spermium zusammenkommen und sich verbinden, ein Embryo entsteht, der sich dann mit angemessener hormoneller Unterstützung im Uterus entwickelt.
Der Monatszyklus ist der Prozess, während dessen ein Ei (Oozyt) heranreift und monatlich bereit zur Befruchtung freigesetzt wird. Es wird von einem ausgeklügelten System gesteuert, an dem Gonadotropin FSH und Gonadotropin LH sowie Eierstockhormone beteiligt sind. Hierbei lassen sich zwei Phasen unterscheiden:
Follikuläre Phase: Üblicherweise 14 Tage, die zur Ovulation (Eisprung) führt
Lutealphase: Nachdem der Einsprung stattgefunden hat
Hormone, die von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttet werden, regulieren die Entwicklung und Hormonausschüttung der Eierstöcke und Hoden. Sie sind für die Spermienproduktion beim Mann und die Entwicklung und Reifung der Eizellen bei der Frau verantwortlich.
3 Gonadotropine sind für die Reproduktion ausschlaggebend:
Humanes follikelstimulierendes Hormon (hFSH)
Humanes luteinisierendes Hormon (hLH)
Humanes Choriongonadotropin (hCG)
Unterstützung bieten: